Wir vor der Fabrik von L&P in Paeroa

„Wir können alles fahren! Solange es keine Gangschaltung hat…“

Oder: Four blondes on tour…

Wir vor dem Ortsschild von Hobbington, Matamata

Samstag, 14. Mai

Letzte Woche ging es für Jana, Claudia, mich und Kristin Richtung Südosten… Und weil man zu viert nun eher nicht trampen kann, haben wir uns ein Auto geliehen – selbstverständlich Automatik! Denn Fahren auf der linken Seite ist komisch; jedoch nicht schrecklich wie von mir erwartet. Wenn ich nur statt des Blinkers nicht ständig den Scheibenwischer benutzt hätte und es keine Kreisverkehre gäbe…

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Städtchen Matamata (Hobbington) mitten im „Auenland“ gings weiter nach Rotorua. Diese Stadt ist einzigartig: Mitten in der City gibt es schwefelige heiße Quellen, eine blühende Maorikultur und Verrücktes bzw. original neuseeländisches wie Skydiving, Zorbing oder the luge!

the luge

Ausgesprochen wird der Name dieses Bobbycar-ähnlichen Vehikels übrigens ‚louuusch‘. Tja, was ist nun „the luge“? Du sitzt in einem asiatischen Größen angepassten Auto und rast einen Berg herunter, vielleicht vergleichbar mit sommerrodeln. Wobei the luge natürlich cooler ist, weil der Adrenalinfaktor höher ist; denn diese Autos können richtig gelenkt werden – und sehr leicht aus der Kurve fliegen… Aber da sie ohne Gangschaltung sind, hatten wir natürlich alles unter Kontrolle!

Weiter gings dann nach Whakatane, eine nette Stadt an einer Pazifikbucht mit dem alles sagenden Namen „Bay of Plenty“. Der Plan war eigentlich, hier die Nacht in einem Hostel zu verbringen und am nächsten Tag auf eine aktive Vulkaninsel zum Wandern rauszufahren.

Dummerweise war der Wasserstand im Hafen so niedrig, dass das Schiff zur Insel nicht auslaufen konnte. Dabei hatten wir uns echt darauf gefreut und hatten an sich auch keinen Ersatzplan. Wir waren kurz davor, selbst irgendein Boot zu kapern (schließlich können wir ja alles fahren, wenn es keine Gangschaltung hat).

Diese Idee wurde letztlich verworfen, stattdessen sind wir die Bay of Plenty entlang gefahren. Eine weise Entscheidung! Denn so kommt man an der Kiwi-Hauptstadt vorbei und erfährt endlich, wie Kiwis wachsen:

Ich mit riesiger Kiwi in Te Puke

Kiwis am Strauch

Außerdem gibt es dann noch den perfekten Strand von Mount Maunganui. Surferfeeling inklusive.

Mount Maunganui

Zurück nach Auckland kamen wir an einem wahren Abenteuerspielplatz vorbei; ein stillgelegtes Wasserwerk in einem ehemaligen Goldschürfergebiet, dass nur über Hängebrücken erreichbar ist.

powerhouse

Dann noch die obligatorische Fotosession in Paeroa mit der riesigen L&P-Flasche – unglaublich leckere Limonade; ‚World Famous in New Zealand‘ sage ich nur!

L&P giant

Sonntag, 15. Mai

North Auckland Strand Karekare

Den Sonntag verbrachten wir am einsamen Strand von Karekare. Hier wurde übrigens der Film „Das Piano“ gedreht. Das Wetter war ziemlich launisch, aber die Landschaft ist trotzdem atemberaubend. Und eigentlich ist es ja nur angemessen, Regenwald im Regen zu genießen, oder?

Karekare Wasserfälle

Regenwald

An meine kontinentaleuropäische Begleitung: Mädels, vielen Dank für das coole Wochenende! Tusen takk!

Love u

P.S.: In Anlehnung an die Bay of Plenty…

0 Comments

  1. Liebe Maria!
    Langeweile kommt bei dir bestimmt nicht auf. Die Landschaft ist atemberaubend schön. Ne Menge Mut gehört auch dazu, mit diesen Vehikeln den Abhang hinunter zu sausen.
    Wir wünschen uns weitere so schöne Blocks von dir! Liebe Grüße Lucas, Papa und Mama.

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