DUMBO - Manhattan und Brooklyn Bridge by night

These vagabond shoes

Are longing to stray

Right through the very heart of it

New York, New York…

DUMBO - Manhattan und Brooklyn Bridge by night

Hey guys, los geht sie also, meine Zeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bevor der Ernst des Studiums in Austin beginnt, waren zwei Wochen Urlaub an der Reihe. Mein Einfallstor in die USA war daher also – ganz klassisch – The Big Apple, the city that never sleeps, New York, New York.

Manhattan Downtown

Die Einreise in die Staaten ist übrigens nicht gerade etwas für Ungeduldige. Der Immigration Process am JFK Flughafen dauerte bei uns locker mal über zwei Stunden. Um dann zu unserer Unterkunft in Brooklyn zu gelangen, kam eine weitere Stunde Fahrtzeit mit der Subway dazu, was unter Jetlag leicht stimmungssenkend wirken kann… Dazu muss gleich erwähnt werden, dass die Subway in New York verhältnismäßig günstig ist; eine Wochenkarte, die auch Busse mit einschließt, kostet nur 30$. Es gibt ca. 174 U-Bahnlinien, die einen wirklich überall hinbringen. Im heißen New Yorker Sommer sind die Stationen jedoch auch unglaublich stickig, während in den Zügen durch die A/C (Klimaanlagen) Minusgrade herrschen. Vielleicht fahren die bessergestellten New Yorker deshalb lieber Taxi oder Auto. Möglicherweise sind auch der Müll auf den Gleisen und die Ratten, die in den U-Bahnschächten leben, ein bisschen abschreckend.

Müll in den Metrostationen von New York

Während wir am ersten Abend nur noch Brooklyn erkundeten, ging es am nächsten Tag direkt nach Manhatten. Was soll ich sagen: New York ist cool, im Zweifelsfall sogar im Regen! Ja, sicher, es ist laut, voll, hektisch – aber dafür eben auch spannend multikulturell, facettenreich. Es gibt alles, eine Stadt auch nur haben kann, um sie lebenswert zu machen.

Schachspieler am Washington Square in Manhattan

Straßenkreuzung in Little Italy

Viel tolles Essen. Sushi in Chinatown, Burritos am Union Square, geniale Doughnuts in Brooklyn und natürlich auch Burger oder Hot Dogs von Nathan’s.

Sushi in Chinatown

Hot Dogs von Nathan's

Viel Grün. Central Park ist wirklich wie eine Oase, aber bei weitem nicht New Yorks einzige Grünfläche. Auch die „kleinen“ Squares sind sehr schön, zum Beispiel Washington Square neben der New York University. Oder High Line, eine stillgelegte Hochbahnstrecke, die in einen Park umfunktioniert wurde, der sich nun zwischen den Häusern entlangschlängelt.

Mein Traumfahrrad im Battery Park New York

Chillen im Central Park

Viel Wasser. Manhattan ist fast komplett von Wasser umschlossen, was für die vielen schönen Brücken sorgt, die berühmteste sicher die Brooklyn Bridge. Sogar einen Strand gibt es auf Coney Island. Im dortigen Vergnügungspark steht ein denkmalgeschützes Riesenrad mit einmaligen, schaukelnden Kabinen.

Riesenrad Wonder Wheel von Coney Island

Strandpromenade auf Coney Island

Viele Shoppingmöglichkeiten. Neben großen Kaufhäusern wie Macy’s oder Bloomingdales auch die schatztruhenartige Vintageläden von SoHo.

Vintageladen in Manhattans Greenwich Village

Viel Werbung. Besonders um den Times Square herum, der allerdings zur Fußgängerzone wurde und irgendwie schon das Herz von New York genannt werden könnte.

Times Square Werbungen

Viele Museen. Wir waren im MoMA, dem Museum of Modern Art. Naja, über moderne Kunst lässt sich ja streiten, aber einige Menschen sind von einzelnen Exponaten doch SEHR gefesselt gewesen. Wir waren Freitagnachmittag da, dann ist der Eintritt umsonst. (Aber Tobias hätte dafür sonst sicher auch jeden Preis gezahlt. hehe)

Colaflaschen-Kunst im MoMA New York

Selbstvergessener Besucher im MoMA

Viel Nachtleben. Die Stadt, die angeblich niemals schläft, verfügt über zahllose Rooftopbars (Dachterassen), dann die Theater und Musical am Broadway, Clubs… hmmm. Ehrlich gesagt: Kann sein, keine Ahnung. Wir waren abends leider immer viel zu müde, um noch richtig wegzugehen.

Statue of Liberty im Gegenlicht von der Fähre

Viele Überraschungen. Die Tramway nach Roosevelt Island ist cool, die Fähre nach Staten Island ist umsonst, obwohl sie direkt an der Statue of Liberty vorbeifährt. Der Bahnhof, Central Station Terminal, ist einfach nur traumhaft schön. Sehr witzig ist auch die Whispering Hall, unbedingt ausprobieren! Dann die nervige Tax. Mehrwertsteuer etc. wird nicht auf der ausgepreisten Ware vermerkt, sondern als kleine Zusatzüberraschung erst an der Kasse dem plötzlich entsetzten Käufer enthüllt.

New Yorks Central Station Terminal

Seilbahnfahrt nach Roosevelt Island

Viel Hohes. Damit meine ich natürlich in erster Linie die beeindruckenden Hochhäuser, die mit ihren schlichten Ornamenten und geschwungenen Balkons einfach stilvoll sind. Aber auch die Preise, besonders für Attraktionen wie das Empire State aber auch für einfachste Lebensmittel sind einfach schwindelerregend hoch. 500g Nudeln für 3$ sind günstig.

Park im südlichen Manhattan

Empire State Buildung von unten

Das Empire State Building. Was soll ich sagen: Alles Coole/Atemberaubende/Unvergessliche, was ihr irgendwie damit assoziiert, trifft zu! Wir haben dort oben die Sonne unter- und die Lichter angehen sehen. Unbeschreiblich.

Den Sonnenuntergang beobachten vom Empire State Building

New Yorks Lichter vom Empire State Building bei Nacht

Letzten Endes ist es „up to you“, was du aus der Stadt machst. Nirgendwo wird der Amerikanische Traum so plastisch und rückt (fast) zum Greifen nah an dich heran wie in New York. Daher ist die Stadt einfach faszinierend. Vielleicht zu faszinierend – oder meine ich zu anstrengend? – um dauerhaft darin zu leben… aber mehr als bloß eine Reise wert und ja, „I want to be a part of it…“ Leider mussten wir nach einer Woche bereits weiter, doch wir hatten noch ein weiteres Traumziel vor uns, also fiel der Abschied nicht ganz so schwer: Miami Beach. Catch you there later!

Tobias und ich am Rockefeller Center

Photo credit goes to Tobias.

P.S.: Ich habe mir sogar eines dieser berüchtigten T-Shirts gekauft. I must love NY.

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