Muse beim ACL 2013 in Austin

The Capital of Live Music

Platzregen auf dem ACL 2013 in Austin

Hallo y’all,

vielen Dank für eure Lösungseinsendungen! Ich habe es inzwischen endlich geschafft, einen Gewinner auszulosen… möchte aber vor der Veröffentlichung des Namens noch klären, ob ich denn die Rechte dazu bekomme.

Den gesuchten Namen meiner Mitbewohnerin verrate ich euch aber schonmal: Das wäre… MEGAN! Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Rätseln. Mir wurde gesagt, dass die Antwortmöglichkeiten zu Frage 3 ein bisschen fies gewesen seien; besonders gegenüber männlichen Lesern. Tja, das tut mir wirklich leid und es war nicht beabsichtigt; im Grunde wollte ich es nur nicht ganz so einfach machen und habe darum zwei sehr plausible Antworten eingebaut. Und im US-Sprachgebrauch wird ‚mansplain‘ leider nicht wie in der freundlichen Lösung T verwendet… was so Einiges über die Staaten aussagt, wie ich finde. (Und auch über die Europäer/innen, die zu dieser Antwort tendierten – offenbar ist die gesellschaftliche Lage auf der anderen Seite des Ozeans diesbezüglich fortschrittlicher.) 😉

Als ich heute meine News of the Day vorbereitet habe, bin ich übrigens über eine interessante Neuigkeit entdeckt: der Lonely Planet (von mir auch liebevoll ‚The Traveller’s Bible‘ genannt) hat seine Top 10 Reiseziele für 2014 veröffentlicht! Und schaut euch mal das hier an, insbesondere Nummer 5 – wobei ich mit ganzem Herzen Nummer 8 noch mehr empfehlen würde!

Aber ja, auch der Lone Star State ist eine Reise wert. Wundert mich nur, dass sie in der Beschreibung Austin nicht erwähnen; immerhin auserkoren zur Hauptstadt der Livemusik!

Auf dem ACL-Festival im Zilker Park vor zwei Wochenenden konnte ich diese Behauptung endlich testen – und voll bestätigen! Unglaublich, wie viele geniale Bands gleich zweimal hintereinander (das Festival wurde an aufeinander folgenden Wochenenden wiederholt) in „meiner“ Stadt zusammenkamen. Ich kann es nur als Ausdruck von Wertschätzung für Austin verstehen. Die Stadt hat schließlich ein großes Herz für Musik

Muse beim ACL 2013 in Austin

Ich habe mir mein Ticket vor allem für MUSE gekauft, die am Freitag gespielt haben. Und was soll ich sagen: Es war amazing! Vor allem, weil ich wirklich nur etwa 15 Meter (oder 50ft, wie die Amerikaner sagen würden) von der Bühne entfernt stand! Awww, es war unglaublich, natürlich. Live auch richtig gut ist übrigens fun. und das sage ich nicht nur aufgrund sentimentaler Portugal-Erinnerungen! Der Sänger Nate – das ist der Typ in klein im verschwitzten rosa Hipstershirt – hat einfach unerschöpflich viel Energie. Er ist quasi die ganze Zeit auf- und abgehüpft, aber auf begeisternde Art, wie man vielleicht meinem Grinsen entnehmen kann.

Auftritt von fun. ACL 2013 Austin

Als das Festival am Samstag um 22:00 endete, nachdem ich The Cure für mich entdeckt hatte und von den Kings of Leon enttäuscht wurde, begann übrigens pünktlich einer der berüchtigten Texas Thunderstorms…

Als ich nach einer halben Stunde Fahrradfahrt während Wolkenbruchs endlich zu Hause ankam, sah ich buchstäblich aus wie geduscht… leider war die Festivalwiese am Sonntag so geflutet, dass der finale Tag abgesagt werden musste. War aber keine übertriebene Entscheidung, wie diese Bilder zeigen – aber natürlich trotzdem schade. Doch es gibt etwas Geld zurück und yeah, ich hatte einen Tag für Unikram dazugewonnen!

Doch ich muss ganz ehrlich sagen, typisch für Austin sind eigentlich nicht diese riesigen Festivals, sondern eher die gemütlichen Livemusik-Abende in kleinen Bars. Davon gibt es viele, viele, viele in Austin, eine selbstverständlich auch auf dem alles umfassenden Campus der UT – das Cactus Café. Und da war ich gestern Abend mit Rebecca, um The Hems zu hören, ein Duo original aus Austin. Wie es sich für Texaner gehört, haben sie sowas in die Richtung Country/Blues gespielt. Und wie es sich für Austinites gehört, waren sie ziemlich gut darin! Der dritte Mann im Bild ist übrigens kein Beatboxer: Er spielte gastauftrittmäßig Mundharmonika.

The Hems Auftritt im Cactus Café Austin

Ich hoffe wirklich, noch mehr solcher Abende erleben zu dürfen! Bis dahin werde ich mich aber erstmal den letzten Halloweenvorbereitungen widmen, denn an dem Fest kommt hier im Oktober niemand vorbei!

Trick or Treat?

P.S.: Wo wir von Musik sprechen… mein all-time favourite former roommate Sam Allen ist nicht nur der witzigste Mensch der Welt und 100% Neuseeländer, sondern auch noch ein begnadeter Singer/Songwriter. Und nun DAS BESTE : Er tourt derzeit in Deutschland mit einer anderen Band aus Auckland, Sola Rosa und besucht Hamburg, Köln und Hannover. Ich kann nichts über Sola Rosa sagen, aber Sam ist den Ticketkauf wert!!! Und derzeit ist er in Berlin, ich finde heraus, ob/falls/wo er da spielt.

0 Comments

  1. Hallo Maria, yip, du hattest recht. Sam Allen ist genau Richtig. Many thanks, also for the very interesting Blog. I enjoy reading it. sorry I missed out on your riddle – maybe next time! Have you had contact with Maudie? They have been to SA but are already back in Texas. Keep well and enjoy your contacts, exploring the country, and keeping safe and happy!

    1. Hi Katrina, wuuuuuw, you had a chance to hear him? He’s just awesome and I’m still really sorry that I wasn’t around to catch up with him. Haha, I guess the riddle would have been too easy for you anyways. 😉
      I feel a little bad because I haven’t contacted Maudie yet – it’s the last month of uni and I have an important deadline like every day. But I’ll write her after Christmas.
      Thank you for reading my blog and hope you two are well!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Welt-Erfahrungen