Strommasten vor dem Gipfel des Mount Taranaki

Taranaki – like no other

Kia ora! Letztes Wochenende war ich zusammen mit Robert, Caro und Anita in Taranaki. Die Gegend wirbt damit, wie keine andere zu sein; zu Recht!

Wir mit der Tasmanischen See

Wo sonst liegen Surfstrände und Skigebiete in direkter Nachbarschaft? Wo sonst ist man hin- und hergerissen, ob der einsame schneebedeckte Vulkan, die bezaubernden grünen Hügel oder die tiefschwarzen, endlosen Strände das schönste Fotomotiv sind? Seht euch die zusätzlichen Fotos unter „Taranaki“ an…

Ich bin immer noch unentschieden, kann aber garantieren: Taranaki ist die Reise wert! Ich wäre gerne länger geblieben als nur zwei Tage, die Zeit ging viel zu schnell vorbei…

Wir konnten nämlich leider erst am Samstag Auckland verlassen. Um viel vom Tag zu haben, wollten wir bereits um 6:30 aus der Stadt heraus sein. Verantwortungsvoll habe ich sogar auf eine Geburtstagsparty am Freitag verzichtet – und nun ratet mal, auf wen bis 7:15 gewartet wurde? Richtig! Mein Wecker hatte nicht geklingelt, zufällig bin ich aber aufgewacht. So wie ungefähr alle meine Untermieter, weil meine Mitfahrer natürlich an sämtlichen Wohnungen im 3. Stock geklingelt haben. Ich wohne im 4.

Naja, letztlich sind wir losgefahren; vier Stunden bis New Plymouth lagen vor uns, durch im Nebel liegende reifbedeckte Hügel und graugrüne Wälder.

Tupare Garten in Taranaki

Unterwegs stoppten wir am Lake Mangamahoe und besuchten die Tupare Gardens (selbst im Winter schön). In New Plymouth waren wir in der Govett-Brewster Art Gallery, sahen die Wind Wand Skulpturen und die älteste Steinkirche Neuseelands. Schließlich kletterten wir auf einen extrem steilen Felsen und bewunderten Vulkan Mount Taranki (oder englisch: Mt Egmont) im Abendlicht. Leider nur die Spitze! Den Rest des über 2500m hohen Berges versteckten Wolken…

New Plymouth Zentrum mit Mount Taranaki

Zum Glück waren die am nächsten Tag komplett verschwunden; bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir den sogenannten Surf Highway entlang, mit Zwischenstopps am West Cape und in verschlafenen Surferorten. Dabei begeisterten uns die ständig neuen Ansichten vom „shooting star“, Mt Taranaki.

ich auf einem Stein in der Tasmanischen See

Mount Taranaki aus dem Auto heraus fotografiert

Gegen Mittag fuhren wir in den National Park zu Füßen des Vulkans, machten einen kurzen Abstecher zu den Dawson Falls (für den Weg waren 1,5 Stunden vorgesehen – wir brauchten nicht mal eine). So cool das auch war: Ich muss unbedingt auf den Gipfel von Mt Taranaki!!! Leider hat für die 8-12 Stunden Auf- und Abstieg unsere Zeit eher nicht gereicht.

Bach im Egmont National Park

Ich vor dem schneebedeckten Gipfel von Mount Taranaki

Denn Stratford lag noch vor uns – in Gedenken an Shakespeares Geburtsstadt tragen die Straßen Namen seiner berühmteten Charaktere und das Glockenspiel der Stadt läutet Szenen aus „Romeo und Julia“.

Glockenturm in stratford

Straßenschild zum Forgotten World Highway

Stratford ist außerdem der westliche Anfangspunkt des Forgotten World Highways. Diesen haben wir als Route zurück nach Auckland gewählt – und der Name war Programm: Ewig kommt dir kein Auto entgegen, Teile der Strecke sind nicht asphaltiert, Schafe und Kühe stehen auch gerne mal auf der Straße…es war unglaublich!!

caaaar

unsealed road

Aufgrund eines Umwegs zur „Bridge to Somewhere“ kamen wir erst nach Mitternacht wieder in Auckland an, aber das war zumindest für mich kein Problem, weil ich heute nicht arbeiten musste. Das Wochenende hat sich absolut gelohnt, auch wenn wir die meiste Zeit im „schrottigsten Mietwagen, den ich je gefahren bin“ (O-Ton Anita) saßen. Taranaki ist wirklich unvergleichlich! Und extrem fotogen natürlich…

la star

Love u

P.S.: Autoradio ging nicht immer und wir hatten nur einen MP3-Player dabei – mit begrenzter Songauswahl. Prägendes Erlebnis…

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