Ponte Vasco da Gama - die längste Brücke von Portugal

Sintra e Oriente

Kirche in Sintra

Und mal wieder raus aus Lisboa! Aber nicht weit weg; mit dem Zug (der hier wunderbar günstig ist – jaaa, Deutsche Bahn, ich kritisiere dich!!) ging es nach Sintra. Das ist eine kleine, schicke Stadt etwa 30 Minuten westlich von Lisboa.

Stadtzentrum von Sintra

Auf dem Weg nach Sintra

Sintra ist toll, auch wenn es regnet – so wie bei uns der Fall gewesen. Es gibt ein Castelo, zu dem du hochklettern kannst, um festzustellen, dass du eigentlich zu dem Palacio auf dem gegenüberliegenden Berg wolltest – nachdem du 5€ Eintritt leider schon gezahlt hast… Aber naja, der Ausblick ist trotzdem schön und es tut so gut, mal wieder grün in Massen zu sehen! Das gibt’s in der Hauptstadt leider nicht so großzügig. Sintras Stadtzentrum ist auch sehenswert; tolle Architektur, wie immer in Portugal ein Gemisch aus vielen Stilen.

Maurischer Baustil in Sintra

Haus in Sintra

Elli und ich in Sintra

Palacio de Pena bei Sintra

Ponte Vasco da Gama - die längste Brücke von Portugal

Spannende, aber weitaus modernere Konstruktionen habe ich auch am darauf folgenden Tag in Oriente gefunden. Oriente ist ein östlicher Stadtteil von Lisboa, aber komplett wie vom Reißbrett durchdesignt; hat überhaupt nichts mit der verwinkelten Altstadt zu tun. Auf dem Gelände Orientes hatte 1998 die Expo stattgefunden und ich habe mich auch ganz anders gefühlt als in Lisboa: Es hatte zwar auch was wie aus einer anderen Zeit, aber es war eher visionär als vergangen…

Springbrunnen in Oriente, Lissabon

Das Stadion in Oriente, Lissabon

Doch ich habe mich wohl wohlgefühlt, jedenfalls habe ich den kompletten Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein im Parque das Nações verbracht.

Spaziergang am Tejo in Oriente

Irgendwie habe ich es trotzdem geschafft, mir eine Erkältung einzufangen, weswegen ich letztes Wochenende leider zum größten Teil in meinem Zimmer verbracht habe… aber ich hoffe, in den Osterferien die verlorenen Tage nachholen zu können!

Até lá! Beijinhos!

P.S.: Ich war in Sintra mit drei Griechen unterwegs. Keine Sprache klingt so sehr nach Urlaub! Abgesehen davon habe ich einem der Griechen mein Batterieladegerät geliehen und er hat mir daraufhin ein Buch von Fernando Pessoa geschenkt. Das ist an sich ja schon ziemlich cool, aber jetzt passt auf: Damit hat ein Grieche einer Deutschen die englische Übersetzung eines portugiesischen Buchs geschenkt… Willkommen in Europa!

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