ausblick vom young nick's head

Alleinreisen für Anfänger

Sonnenuntergang am Strand von Gisborne

Weil mir plötzlich klar wurde, dass mir nur noch knapp 2 Monate in diesem wunderschönen Land bleiben – wie schnell ist die Zeit bitte vergangen? – habe ich letztes Wochenende Hals über Kopf Auckland verlassen. Ziel war Napier bzw. Gisborne, beides sonnige Kleinstädte an der Ostküste. Da dieser Trip wirklich sehr spontan war, bin ich das erste Mal allein unterwegs gewesen. War also im Grunde die Generalprobe für meine Südinseltour, die ich ja auch allein machen möchte.

Grüne Hügel beim Trampen durch Hawke's Bay

Tja, Alleinreisen… es ist nicht so schrecklich (langweilig), wie ich erwartet habe. Denn eigentlich war ich auch nie wirklich „allein“: Von Auckland nach Napier bin ich mit einem Bus gefahren. Schon bevor ich im Bus saß, lernte ich eine nette Chinesin kennen; dank ihr erschienen mir die 8 Stunden Fahrt bis Napier nur halb so lang. Trotzdem war ich ziemlich tot, als ich abends endlich mein Hostel erreichte. Dieses war ein ehemaliges Hotel, im coolen, für Napier typischen Art Déco-Stil gestaltet. Und für den unglaublich günstigen Preis von $20 gab’s sogar ein Frühstück!

Frühstücksbuffet im Hostel Napier

Park von Napier

Nachdem ich diesen Luxus genossen hatte, erkundete ich die ruhige, entspannte Stadt. Ich bin übrigens ziemlich schlecht im Architektur fotografieren – die Stadt war wirklich schön, aber meine Fotos haben das irgendwie nicht ganz eingefangen…

Meerjungfrau und Springbrunnen in Napier

Art Deco Café in Napier

Ich war allerdings auch unter Zeitdruck, vielleicht lag es daran. Um 11:30 stand ich nämlich am Highway; ich musste bis spätestens Dienstagmorgen, 7:00 Uhr, in Gisborne sein. Von dort sollte mich nämlich ein Bus zurück nach Auckland fahren. Nun, zwischen Napier und Gisborne liegen nur etwa 215km, darum – und um mein Budget zu schonen – habe ich es wieder mit Trampen versucht. Allein, dieses Mal… und ich muss sagen, ich war echt aufgeregt. Doch nach den üblichen Startschwierigkeiten erreichte ich um 15:30 Uhr Gisborne. Unterwegs gab es wieder interessante Insiderinfos über die Region. U.a. gibt es auf dem Weg von Napier nach Gisborne nur an bestimmten Stellen Handyempfang und am vergangenen Wochenende war die Straße wegen Überflutung komplett unpassierbar. Gut, dass ich davon erst erfahren habe, als ich schon unterwegs war.

Herbst in Hawke's Bay

ausblick vom young nick's head

Gisborne ist nett und ruhig. Im Sommer ist das sicher anders; das Wetter an der Ostküste ist das beste in Neuseeland und der Strand ist äußerst Surfer-geeignet. Außerdem ist Gisborne die „first city in the world to see the sun rise“. Natürlich war ich rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Strand, aber der Hafen hat die Sicht ziemlich versperrt. Und Gisborne in der Abendsonne war irgendwie schöner (diese Einschätzung könnte aber an meiner morgendlichen Müdigkeit liegen).

Hauptstraße von Gisborne in der Abendsonne

Gisborne bei Nacht

Lots of love

P.S.: Mein roommate ist gerade in Australien, um sich diese Kiwi-Sängerin anzuhören.

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